Amaranth das köstliche Powerkorn
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Amaranth das köstliche Powerkorn

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Amaranth ist das köstliche Powerkorn und der Energiebooster ohne Gluten. Es ist ein Pseudogetreide aus der Familie der Fuchsschwanzgewächse, das äußerlich und von der Verwendungsweise große Ähnlichkeit mit unserer einheimischen Hirse hat.

In Süd- und Mittelamerika wird das Korn als Azteken-Hirse bezeichnet und schon seit Jahrtausenden geschätzt. Der Name Amaranth bedeutet wohl ursprünglich “der Unvergängliche”, was ein Hinweis darauf ist, dass die kleinen Körner ihren Nährstoffreichtum über lange Zeiträume bewahren können. In Europa wurde das Korn aus Südamerika erst in den 90iger Jahren populär, als die Superfood-Welle über den Ozean zu uns kam.

Verglichen mit regionalem Getreide hat Amaranth ein vielfaches an hochwertigen Proteinen und Fettsäuren. Außerdem ist es für Menschen, die kein Gluten vertragen, eine willkommene Abwechslung zu regionalen, glutenfreien Sattmachern wie Buchweizen oder Hirse.

Erstaunliche Eigenschaften von Amaranth

Aufgrund seiner kostbaren und für den menschlichen Organismus besonders gut zu verwertenden Inhaltsstoffe, kann sich der Verzehr positiv auf die Gesundheit auswirken. Zum Beispiel für den Ausgleich der Cholesterinwerte und bei hohem Blutdruck. Im Vergleich zu echtem Getreide hat es wesentlich weniger Kohlenhydraten und gleichzeitig enorm viel Eiweiß. Die enthaltenen Kohlenhydrate sind leicht verdaulich und werden gleich in Energie umgewandelt. Es macht schnell satt und die gelieferten Nährstoffe halten auch lange vor.

Es enthält auch Lysin, das die Fettverdauung unterstützt. Amaranth sorgt für straffe Haut und stärkt die Knochen. Der hohe Eisenanteil macht Amaranth zu einem gesunden Energiebooster in Schwangerschaft und Stillzeit.

Gleichzeitig liefert es einen Schutz vor Blutarmut und Unterernährung. Die Ballaststoffdichte unterstützt eine gesunde Darmflora, die wir für ein gutes Fundament für unser Immunsystem brauchen.

Wie wird Amaranth verwendet?

Das Besondere am Amaranth ist, dass der Großteil der enthaltenen Nährstoffe beim Kochen erhalten bleiben. Sie befinden sich nicht in der Schale, wie bei vielen anderen Getreiden, sondrn im Kern des Korns. In seiner Verwendung ist Amaranth sehr vielseitig. Lecker schmeckt es zu Gemüsegerichten oder Hülsenfrüchten, als Beilage zu Fleisch und Fisch und sogar im Frühstücksmüsli. Ob als Bratlinge, knuspriges Topping für Suppen oder Salate oder als Popkorn ist es ein Genuss.

Amaranth richtig kochen

Beim Kochen des runden Korns beachte das Verhältnis von einem Anteil Amaranth zu drei Anteilen Wasser. Ich empfehle dir, die Samen zunächst in Butter oder Öl (Vegan) anzurösten und erst dann Wasser und Salz hinzuzugeben. Zwanzig Minuten leicht köcheln lassen und bei abgeschalteter Herdplatte weitere zwanzig Minuten quellen lassen. Noch besser schmeckt Amaranth, wenn du ihn in Gemüsebrühe (vielleicht mit einem Schuss Weißwein) kochst. Dazu passen alle Gemüsesorten.

Es gibt auch Amaranthblätter. Sie haben einen ähnlichen Geschmack wie junger Spinat, und wird auch genauso zubereiten. Durch seinen hohen Anteil an Eisen und Kalzium ist das Gemüse vor allem bei Blutarmut und in der Erholungsphase nach einer Krankheit hilfreich.

Finde noch mehr zum Thema

Wie du selbst leicht und einfach mit diesem Power-Pseudo-Getreide leckere Energiebooster herstellen kannst, lernst du hier. Weitere Hilfe zu Glutenintoleranz (Glutenunverträglichkeit) bekommst du direkt von Alice.

Schau wieder rein…
Deine Alice Hastenteufel

Eine Antwort

  1. […] die vielen Proteine, die in Amaranth enthalten sind, ist er ein ideales Nahrungsmittel für Sportler, die ihr Energiedepot schnell […]

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